Krise in Griechenland? Oder Krise für ganz Europa?

Ein paar unsortiert Gedanken zur Griechenlandkrise

Die „Lösung“ für die Griechenlandkrise nötigt mich mal wieder zu meckern. Langsam wandle ich mich auch in einen Wutbürger. Analysieren wir doch mal was die Ursachen für die Finanzkrise der Griechen sind. Das Die Griechen, wie alle anderen europäischen Länder auf der Schuldenwelle reiten setze ich dabei erst mal als gegeben voraus. Dazu später mehr.

In den Fokus der Bevölkerung kam Griechenland durch die Senkung des Ratings durch die Rating-Agenturen. Rating-Agenturen bewerten die Kreditwürdigkeit von Unternehmen und Staaten. Also letztendlich die Wahrscheinlichkeit ob der Kredit zurückbezahlt werden kann. Diese Rating-Agenturen wie Moody’s, Standard & Poor’s und Fitch sitzen alle in USA. Sie bewerten aber auch europäische Staaten und damit den Kreditverkehr untereinander und international. Ich zweifle an der Stelle mal an der Objektivität der USA-Basierenden Rating-Agenturen. Die USA hat, obwohl sie kurz vor der Staatspleite steht, immer noch Top-Bewertungen bei allen drei. Böse ist, wer denkt das könne an kommerziellen Überlegungen liegen.

 

Das Bewertungsprinzip und die Auswirkungen sind zwar einfach gestrickt, aber wie immer kommt die Phantasie der Heuschrecken (Banker, Börsenanalysten und weiteres gieriges Gesocks) hinzu. Die Grundregel für das Rating ist: Je schlechter das Rating, umso teurer die Kredite.

Was ist denn nun in Griechenland passiert, das zur Krise geführt hat?

Die Griechen haben wie nahezu alle anderen Staaten der EU über Jahrzehnte Schulden aufgebaut um sich die Gunst der Wähler zu kaufen. Solange die Rating-Agenturen die Griechen noch halbwegs gut beurteilt haben, bis etwa Pfingsten 2011, konnten die Griechen die Kredite, die sie brauchen um hauptsächlich Zinsen zu bezahlen, für einen relativ kleinen Zinssatz bekommen. Nachdem die Ratingagenturen Griechenland abgewertet haben, müssen sie für neue Kredite deutlich mehr bezahlen. Da das meiste Geld aber für Zinszahlungen verwendet wird bleibt für die sonstigen Kosten des Staates nichts mehr übrig. Also droht die Pleite.

Wenn man sich die steigende Verschuldung der europäischen Staaten und der USA ansieht, kann man davon ausgehen, das dies allen bevorsteht. Nur eine drastische Änderung des Systems kann die Staatspleiten noch abwenden. Natürlich ist die permanent steigende Verschuldung der Staaten eines der Hauptprobleme, aber wenn man sich die Geldströme ansieht, erkennt man den Fehler im System.

Geldströme, oder der Fehler im System.

Alle hochverschuldeten Staaten, und das sind bis auf wenige Ausnahmen alle wichtigen Staaten die die Weltwirtschaft bestimmen, können keine Rückzahlung ihrer Schulden mehr leisten. Sie bezahlen wenn überhaupt nur noch die Zinsen. Das ist aber nur ein Symptom und nicht die eigentliche Ursache. Ich sehe als Ursache das Bankensystem. Private Banken leihen sich für extrem niedrige Zinssätze Geld bei den Zentralbanken, geben das mit einem unverschämten Aufschlag an Unternehmen und Staaten weiter. Sie verdienen damit Riesensummen. Fallen aber durch ein Wackeln der Weltwirtschaft die Rückzahlungen aus, muss die Öffentlichkeit wieder die Banken mit billigen Krediten versorgen um einen Komplettabsturz zu verhindern. Der Gewinn ist privatisiert und der Verlust muss von der Gemeinschaft getragen werden.

Die Lösung der Griechenlandkrise?

Als Lösung für das Desaster in Griechenland werden letztendlich mehr Kredite gegeben. Klar die Griechen müssen sparen. Aber wir sehen ja an den Unruhen in Griechenland, das Volk unterstützt diese Lösung nicht. Geld aus dem Rettungsfond ist letztendlich auch nur ein Kredit. So kann die Pleite nicht dauerhaft abgewendet werden. Ganz klar: Das ist keine Lösung. Das ist nur eine Verschiebung der Krise in die Zukunft.

Ein Ausweg aus dieser Situation kann nur eine Inflation sein. Allerdings nur, wenn gleichzeitig das System grundlegend geändert wird. Ich bin kein besonders gläubiger Mensch, dennoch erinnere ich mich das es mal einen gab, der die Zinstreiber aus dem Tempel verjagt hat. (Danke Markus für den Gedanken) Einfache Lösungen haben oft einen ganz eigenen Charme. Die Banken aus dem System raus nehmen oder verstaatlichen, den USA zentrierten Rating-Agenturen nicht zuhören und das endlose Wachstum beenden. Dann haben wir nach ein paar Jahren mit hoher Inflation die Chance uns zu konsolidieren.

Klar dann verdient Kapital kein Geld mehr. Und das ist auch richtig so. Solange unser Lebensmodell darauf beruht ohne Wertschöpfung ein endloses Wachstum zu fordern wird sich nichts ändern. Ich habe daraus schon vor Jahren meine Konsequenz gezogen. Ich lasse mein Geld nicht für mich arbeiten.

Ich bin gespannt ob die Griechenlandkrise etwas verändert, oder ob alle wieder zum Tagesgeschäft übergehen wie nach der Lehmanpleite und die Probleme unseren Kindern hinterlassen.

Schlecker oder Schlecker XL – Wer geht da noch einkaufen?

Um es gleich am Anfang klarzustellen, dies ist kein Aufruf zum Boykott von Schlecker. Ich gebe hier nur meinem Unmut über die neuesten Machenschaften der Firma Schlecker Ausdruck.

Schlecker entlässt seine langjährigen MitarbeiterInnen um in den neuen Schlecker XL Läden mit billigen Arbeitskräften mehr Gewinn einzufahren. Die neuen Arbeitsplätze bei Schlecker XL werden auch noch über eine Personalagentur geheuert, eine Schlecker Tochter wer hätte das gedacht. Die Personalagentur ist zudem im Osten Deutschlands angesiedelt, so kann man noch einmal niedrigere Löhne bezahlen. So wandelt Schlecker seine „teuren“ Mitarbeiter in billigste Arbeitskräfte. Und das soll auch noch legal sein?

Begründet wird das von Schlecker damit, das die beiden Firmen Schlecker und Schlecker XL nichts miteinander zu tun haben. Ja, Schlecker XL ist eine eigenständige Firma aber dennoch ein Unternehmen von Anton Schlecker. Gibt es unter Managern und Firmenbesitzern keine Moral? Die kleinen Angestellten die ja schließlich das Einkommen der Großskopferten Manager erwirtschaften werden Entlassen und komischerweise sind die Führungskräfte davon nicht betroffen. Also ich könnte in der Firma kein Manager sein. Würd‘ mich mal interessieren wie die das ihren Kindern erklären, wenn diese auf dem Schulhof beschimpft werden. Ach ich vergaß, die gehen ja bestimmt auf Eliteschulen, da sind die dann unter sich und werden auf ähnliche Karrieren vorbereitet.

Die Folgen für die Angestellten und uns sind drastisch. Viele der VerkäuferInnen müssen zusätzlich eine Aufstockung zu Ihrem Einkommen über das ALG II beantragen. Was Schlecker seinen Mitarbeiters  sarkastischer Weise empfiehlt. Und wenn das Geld zur Arbeitszeit nicht zum Leben reicht, wie sollen die VerkäuferInnen dann noch Altersvorsorge betreiben? Schlecker treibt seine Angestellten nicht nur in die Armut sondern sorgt auch dafür das die Altersarmut für Schleckermitarbeiter zum Standard wird. Dabei ist Anton Schlecker heute schon der siebt reichste Unternehmer in Deutschland. Sein Privatvermögen wurde von Forbes auf etwa 4 Milliarden Euro geschätzt. Das gibt zumindest Statistisch, wenn man alle Schleckermitarbeiter mit dem Chef in einen Topf wirft, ein super Durchschnittseinkommen.

Wo ist denn die Politik? Will denn keiner diesem Treiben ein Ende setzen? Auch die Menschen nehmen so etwas scheinbar einfach hin. Das versteh ich nicht! Sind wir denn schon so abgestumpft, das wir uns alles gefallen lassen? Kann sich denn niemand mehr an die Brend Spar und Shell erinnern? Damals wurde eindrucksvoll gezeigt, das die Verbraucher doch etwas bewirken können. Damals boykottierten die Kunden den Shell-Konzern und tankten einfach woanders.  So konnte die Versenkung der Brend Spar verhindert werden.

Ich denke auch ein Anton Schlecker müsste nochmal über seine Firmenpolitik nachdenken, wenn wir geschlossen wo anders einkaufen würden. Wir brauchen Schlecker und Schlecker XL nicht, die Firma Schlecker braucht uns aber als Kunden.

Die soll kein Aufruf zum Boykott von Schlecker oder Schlecker XL sein. Dazu soll sich jeder seie eigen Meinung bilden. Aber ich weiß wo ich in Zukunft einkaufen gehen werde.

Neues aus Erkrath

Jetzt ist es schon wieder eine ganze Zeit her seit dem letzten Eintrag. Viele neue Seiten sind entstanden, wir sind Umgezogen und ich hab einfach keine Zeit gefunden in meinem privaten Blog was zu schreiben. Jetzt will ich mal alles Updaten.

Der größte Einschnitt war der Umzug nach NRW. Wir wohnen jetzt in der Nähe von Düsseldorf, in Erkrath. War keine einfache Entscheidung das Häuschen in Bayern und besonders unseren Gartenteich aufzugeben. Aber letztendlich war es die richtige Entscheidung. Jetzt sitzen wir mir unserem Freund und Partner Markus enger zusammen, was die tägliche Kommunikation deutlich erleichtert. Gerade jetzt wo viele der Projekte in Bewegung kommen ist es wichtig kurze Wege zu haben. Wir sind jetzt drei Monate hier in NRW und wir waren noch nie so effektiv wie jetzt. Ich find‘ es auch nach all den Jahren Zigeunerleben extrem chic jeden Abend zu hause zu sein und nicht durch die Gegend zu Reisen. Gefällt der Sabine, glaube ich, auch.

Neue Projekte:
Go-Kroatien.de ist gestartet. Eine interessante touristische Region, aber auch jede Menge Wettbewerb. Wird wohl eine Weile dauern bist sich die Kroatien Seite bewegt. Wir, meine Frau und ich, waren schon immer begeistert von Kroatien und haben auch schon so manchen Urlaub dort verbracht. Das macht es deutlich leichter über Kroatien zu schreiben. Und all die Bilder die wir dort gemacht haben können wir jetzt gut nutzen. Erschwerend ist allerdings das die Tourismusindustrie in Kroatien so zersplittert ist. Es gibt keine zentrale Stelle an die man sich für Informationen wenden kann. Und wenn man News oder Infos bekommt sind die meist in Kroatisch. Die Vermieter von Ferienwohnungen in Kroatien vermarkten ihre Wohnungen meist nur über die lokalen Tourismusbüros.

Ein Projekt hab ich sozusagen geerbt. Einer der Partner des Reiseführer-Netzwerks, der für Kairo zuständig wahr und den ich betreut hatte, hat es leider nicht geschafft die Seite entsprechend mit Inhalten zu füllen. So schreiben wir halt jetzt auch noch an der Kairo-Netz.de. Zum Glück hat meine Frau eine gewisse Affinität zu Ägypten und ich war beruflich auch schon mal in Kairo.  Wenn ich mich oben über die kroatischen Touristiker beschwert habe, so sind die umtriebig im Vergleich zu den Ägyptern. Die Webseite des offiziellen ägyptischen Tourismusbüros ist seit einem Jahr nicht bearbeitet worden. Die E-Mails an die Verantwortlichen für den Tourismus in Ägypten gehen alle ins Leere. Und auf Anfrage bei der Ägyptischen Botschaft teilt man mir mit, „mit der Agentur XXX arbeiten wir schon seit einem Jahr nicht mehr“. Ist schon komisch, das ich im Internet, nach einem Jahr, immer noch nichts von dieser Agentur finden konnte. Da sollten die Ägypter mal nachdenken ob es Sinn macht mit einer Agentur zu arbeiten, die es nicht schafft innerhalb eines Jahres wenigstens die E-Mail Adressen anzupassen, oder selbst eine Webseite sichtbar ins Netz zu stellen.

Mit Dieter Tischendorf haben wir auch etwas Neues geschaffen. Ein Projekt das uns beiden am Herzen liegt. Dieter hatte mir seine Sammlung von Traumzeitlegenden der australischen Ureinwohner zu lesen gegeben. Ich war davon so begeistert, das ich diese Legenden unbedingt ins Netz bringen wollte. Daraus ist die www.traumzeit-legenden.de entstanden. Wie ich finde ein einmaliges Werk. In der kurzen Zeit die etwa 500 Seiten seines Buchs auf die Bedürfnisse einer Webseite umzugestalten war gar nicht so leicht. Oft haben wir Kompromisse machen müssen um einerseits die Lesbarkeit zu erhalten und andererseits Googles Bedürfnissen  Rechnung zu tragen. Aber wir denken das wir dieses mit den Traumzeit-Legenden einigermaßen gut hin bekommen haben. Letztendlich hilft es ja nicht wenn die Seite super schön und lesbar ist, aber Niemand kann sie im Internet finden. Auch wenn die Traumzeitlegenden ein nicht kommerzielles Projekt ist, werde ich versuchen die Seite bei Google voran zu bringen.

Schön iste es, das die Bayern-Profi jetzt langsam Fahrt aufnimmt. Ich hätte nicht gedacht, dass es in Bayern so viele Ferienwohnungen gibt. Wenn ich mir alleine die Menge der Google Treffe für  „Ferienwohnung Altmühltal“ ansehe wirds mir Anderes. Es wird noch eine Weile dauern, aber wir werden uns da schon gegen den Mittbewerb behaupten.

Neuer Job im Schwäbischen

Seit zwei Monaten hab ich nen neuen Auftrag. Der hat mich ins Schwäbische verchlagen. Backnang liegt etwas nordöstlich von Stuttgart, und nicht in Indien, wie ein Kollege aus Düsseldorfer Tagen meinte.

Inzwischen hat sich so alles sortiert, ich hab ne kleine Einraum-Wohnung gefunden und Internetanschluss hab ich jetzt auch endlich.  War nicht ganz so einfach aber via UMTS gehts meist recht gut. Nur Bilder hochladen geht gar nicht. Alle Provider optimieren immer nur den Downstream aber Upstream ist echt dürftig.

Nur die Fahrerei nervt etwas. Anfangs hab ich’s it der Bahn versucht. Aber 4 mal Umsteigen mit meist nur 5-8 Minuten und dem damit verbundenn Risiko auf irgendeinem Provinzbahnhof hängen zu bleiben sowie die Fahrtzeit von über 4 Stunden für 240 km, haben mich dann doch zum Auto gezwungen.

Mit dem Auto läufts aber auch nicht so richtig. Gerade jetzt wo auch noch Ferienzeit ist.So fahre ich meist quer übers Land. Von Backnang aus über die Schwäbische Alb. Schwäbisch Gmünd – Aalen – Nördlingen – Donauwörth – Neuburg und dann nach Winden. Das ist fast genau so schnell wie über die A6, aber viel entspannter.

Auf einer meiner Wochenend-Heimfahrt-Touren hab ich drüber nachgedacht ob es Sinn macht für die Schwäbische Alb eine Webseite aufzusetzen. Nach einer Stunde Recherche haben wir uns entschlossen, dass wir zu dem Thema was machen wollen. Also schnell mal einpaar Seiten zusammengeschrieben, mit Keys angereichert und in unser Standardtemplate für Microseiten gestellt. Fotos aus der Region hab ich auch. Fahr da ja jede Woche durch. Die www.schwaebischealb-netz.de war noch frei. Die ganze Seite war in etwa 3 Tage Arbeit. Und jetzt kommt noch das Verlinken hinzu. Sollte aber nicht allzu hart werden. Ist ja kein so wirklich umkämpfter Bereich. Ich denk, dass die Seite in 6 Monaten schnurrt.

Jetzt lassen wir die Seite erstmal etwas ruhen und altern. Und wenn sich das gut entwickeln sollte, dann können wir im nächsten Jahr immernoch ein Netz-Template drüberstülpen und den Bereich Schwäbische Alb stärker ausbauen.

Blutwerte und so nen Kram

Anscheinend ist’s jetzt so weit und ich muss mit meinem Gewicht etwas runter.  

Ich war letzte Woche mal bei meinem Arzt zum durchchecken. Sozsagen wieder TÜV machen. Herz und Kreislauf sind top in Ordnung, aber mein Gewicht gefalle Ihm nicht, hat er gemeint. Ich denk mir, was ein Glück, bin auch nicht scharfdrauf dir zu gefallen. Er hat mich dann überredet doch noch ein großes Blutbild zu machen um ein paar Risiken auszuschließen, ie er sagt. Ich glaube er will mir eher Angst machen.

Also gut,lass ich mir halt mal nen halben Lieter (gefühlt) Blut abnehmen. Das Mädel das mir das Blut abnehmen will ist ja ganz nett, sieht aber in dem Moment bedrohlich für mich aus. Ist also doch wahr, dass die Situation unsere Wahrnehmung beinflusst.

Zwei Tage später dann einen Termin um die ergebnisse des Tests zu besprechen. Er meint gleich zu Anfang: „So wie ich mir dachte. Ihre Blutwerte sind nicht so besonders.“ Ich hasse es wenn Leute recht haben. Aber besonders in so einer Situation. Besonders mein Colesterinwert scheint ihn anzustacheln und er hält einen längeren Dialog über „richtige Ernährung“. Aber zum Thema Lebensqualität fällt ihm da nichts ein.

So hab ich mich von ihm dann überreden lassen etwas abzunehmen. Das Argument, „Ich bin Untergroß und nicht Übergewichtig“ hat er nicht zählen lassen. Ich hab mal lieber schnell jaja gesagt, bevor er mir noch mehr Angst vorm Essen macht und jetzt hat er mir das Versprechen abgenommen, dass ich bei meinem nächsten Besuch mindetens 10 Kilo runter haben soll. Zum Glück hat er noch keinen Termin gemacht mit mir. Wenns nicht klappt mit dem Abnehmen, dann muss ich mir wohl einen neuen Hausarzt suchen.

Aber einen Versuch ists ja mal Wert. Ich werd aber nicht weniger essen, sondern meinen Kalorienumsatz erhöhen. Bisschen Radfahren und Schwimmen und das ein oer andere Bier weglassen, dann sollte das ja klappen.

FTI will keine Afilliates

Also manchmal versteh ich die Welt nicht mehr.

Als ich bei Makus über seine Erfahrungen als FTI Afilliate gelesen habe, kann ich nur noch mit dem Kopf schütteln.

Es scheint, der Online-Marketing-Manager der FTI nimmt Affiliate-Vertrieb wörtlich und will seine Affiliates vertreiben. Markus hat doch glatt Post bekommen, weil er auf einer Seite auf der er FTI Reisen verkauft, aud den Begriff FTI optimiert hat. Die Begründung war „Da Sie unsere beiden Brands …. auf beiden Seiten gezielt in Seitentitel, Metadescriptions, Headlines und Links desöfteren verwenden, gehen wir von einem Missbrauch aus.“ Ja bitte, was will die FTI denn? Werden demnächst die Reisebüros abgemahnt, weil sie die Logos der FTI verwenden?

Wenn man sauer wird, weil die Affiliates auch auf der ersten Seite bei Google sind, kann man ja sein Affiliate-Programm einstellen.

Könte aber sein, das dann Blogbeiträge wie dieser aufeinmal neben dem Eintrag der FTI stehen.  Wenns mir mal langweilig ist optimier ich die seiten der Free Tibet International. 😉

So jetzt hab ich auch noch das Problem, dass ich nicht weiß in welche Kategorie das nun passt. Egal, geschichten die das Leben schreibt.

Ein neues Mitglied im Netzwerk

Nein, Nein, es geht diesmal nicht um einen neue Webseite. Unser Freund Vitaly, er ist vor einiger Zeit von Minsk nach Australien ausgewandert, hat Nachwuchs bekommen. ie man schon auf dem Bild sehen kann, ein propperer Junge.

Gratuation an Vitaly, seine Frau und den kleinen Maxim. Ich hoffe er kommt mit seinem Bruder gut zurecht und ist nicht alzu eifersüchtig auf ihn.

Noch scheint es Diskussionen zu geben wie der kleine heißen soll. Justin oder Alexey? Ich bin für Justin-Alexey.

Bestimmt gibt bald mehr Fotos von dem kleinen Racker. Schaut mal bei www.downunder-naidion.com nach, wenns euch interessiert.

Nachtrag: Wie ich gerade aus informierten Kreisen erfahren habe hat der kleine Maxim die Diskussion gerade mit den Worten: „I go to sleep, good night Alex“ beendet. 😀

Christoph Down Under

Christoph, ein Arbeitskollege aus Düsseldorf, hat sich entschlossen einige Zeit im Ausland zu leben und zu arbeiten. Als Ziel hat er sich Neuseeland ausgedacht. Aber erstmal geht es nach Thailand und dann nach Australien.

Er hatte mich schon ein paar Wochen bevor er dann kurz vor Weihnachten seine Sachen gepackt hat, nach einer Möglichkeit gefragt wie er denn von Unterwegs seine Reiseberichte ins Internet bekommt.
Wichtig war ihm, dass er nicht mit HTML kämpfen muss und das er möglichst auch ohne Softwareinstallation vom Internetcafe aus schreiben kann. Er will alle daheim gebliebenen auf dem Laufenden halten.

Mir ist als beste Wahl natürlich gleich ein Blog eingefallen. Also seine www.boddem.eu gleich auf einen unserer Server verschoben und nen WordPress-Blog installiert. Christoph hat dann noch ne Weile nach einem geeigneten Template und einigen Gimmicks gesucht und fertig ist die Laube.

Jetzt schreibt er fast jeden Tag seine Reiseerlebnisse auf seiner Webseite nieder. Er veröffentlicht auch reichlich Fotos vom Klettern, Tauchen und allem was ihm vor die Kamera läuft. Aber lest am besten selber. Reisebericht Australien

Ich für meinen Teil beneide ihn ein wenig. Ich währe jetzt auch gerne in Australien beim Tauchen oder einfach nur an einem der endlosen Strände. Aber ich sitz im grauen Düsseldorf und draußen ist typisches Januar Wetter. Na ja, so kann ich mich wenigstens auf den nächsten Sommer freuen. 😉

Was ich mich frage: „wie finanziert so ein junger Bursche das?“ Hoffentlich hat er sich das in der letzten Zeit zusammensparen können oder wenigstens seinen Kredit günstig bekommen. Na egal. inzwischen hat er ja dort wieder Arbeit gefunden.

Urlaub in Sciacca in Sizilien

Freunde von uns, die früher eine Pizzeria in Düsseldorf hatten, sind nach Sciacca in Sizilien ausgewandert. Dort vermieten sie jetzt unter anderem eine Ferienwohnung. Wir wollten unsere Bekannten schon länger besuchen und diese Weihnachten hatte ich endlich ein paar Tage Ruhe. Es bot sich geradezu an in die Ferienwohnung in Sciacca zu ziehen und von dort aus Sizilien zu erkunden.

Caltabellotta - SizilienSciacca ist eine der größeren Städte an der Südküste Siziliens und hat etwa 35.000 Einwohner. Die Altstadt schmiegt sich mit seinen engen Gassen an einen Berghang. Darunter liegt der Fischerhafen und rechts daneben der Privathafen von Sciacca. Die Fischer hier sind immer recht umtriebig, jeden Tag fahren sie mindestens zweimal raus um Muscheln, Fische, Tintenfische und Krustentiere zu fangen. So sind die Restaurants in Sciacca und Umgebung immer bestens mit frischem Fisch und Meeresfrüchten versorgt.

Die Restaurants in Sciacca haben wir trotz der Küche in unserer Ferienwohnung reichlich besucht. Ist schon genial, was die Sizilianer mit frischen Meeresgetier und ein paar Zutaten in ihren Restaurantküchen auf die Teller zaubern. Ich glaube das ist eines der Erfolgsgeheimnisse der sizilianischen Küche. Einfachheit, kochen ohne Schnörkel. Ein paar Tomaten, Knoblauch, ein paar Kräuter, Pfeffer und Salz, etwas Olivenöl, mehr braucht es nicht.

Mimmo ud Cordelia in Sciacca beim EssenWir hatten uns am Flughafen in Palermo einen Fiat Panda gemietet. Zum Glück, kann ich nur sagen, denn auf einigen unserer Ausflüge waren die engen Gassen für größere Autos nicht geeignet gewesen. In Caltabellotta, einem kleinen Bergdorf, etwa 15 km von Sciacca, kleben die Häuser so eng an einem steilen Hang, dass sogar der Panda schon fast zu breit wird. Manche Gassen waren nur mit eingeklappten Spiegeln passierbar. Aber der Weg hinauf zum obersten Felsen, auf dem einige Ruinen der alten Burg zu sehen waren, war es wert. Die Aussicht ist einfach atemberaubend. Richtung westen liegt das Flachland von Trapani vor einem und in Richtung Osten kann man sogar die schneebedeckte Spitze des Äthna entdecken.

Aber das beste Erlebnis in Sizilien war für uns das Wiedersehen mit Cordelia und Mimmo, unseren Freunden. Seit sie ausgewandert sind waren schon sechs Monate verstrichen, und es tat gut an einem Tisch zu sitzen und zu Tratschen.

Ich hab noch eine schöne Seite zu Sizilien und Sciacca entdeckt. Hier gehts nach Chiacca.

Malta Jones hat seinen Hut!

Erstes Bild von Malta-Jones mit HutNachdem nun der Wetbewerb um das Keywort „Malta-Jones“ erstmal zu ruhe gekommen ist, hab ich meinem Sohn, dem Jonas, seinen Malta-Jones-Hut gekauft.

Ein schöner, schwarzer Filzhut, mit Cowboyhut ähnlicher Form und einem ledernen Hutband. Sabine, meine Frau, will ihm noch ein Hutband mit eingesticktem www.Malta-Jones.de Schriftzug machen. Soll ja auch als echter Malta-Jones-Hut zu erkennen sein.

Malta-Jones ist auch schon auf seinem ersten Tripp. Als Abschlußfahrt seiner Klasse, die machen das zu Beginn des Schuljahres!, gings heute Morgen um 4:00 auf nach Elba. 

Da freu ich mich doch schon auf   die ersten Bilder – Malta-Jones auf Elba, und das mit Hut.

Aber das absolut erste „Malta-Jones mit Hut“ Foto hab ich hier auf der Seite veröffentlicht. Aufgenommen bei der Hutübergabe bei uns im Garten.

Auf alle Fälle wird Malta-Jones erstmal ne Weile brauchen, bis er das erste Foto von sich mit Hut auf seiner eigenen Webseite hat. Mit dem Buß nach Elba ist kein Pappenstil. Hoffentlich bringt er für sein neues Projekt auch gleich reichlich Fotos und Geschichten mit.